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Berliner Mietspiegel

 

Der Berliner Mietspiegel wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Zwei-Jahres-Turnus veröffentlicht. Der aktuelle Stand bezieht sich auf das Jahr 2009 und ist für jedermann im Internet abrufbar. Der Link lautet http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/.

Vermieter und Mieter bekommen mit dem Mietspiegel „einen fundierten, aktuellen Orientierungsrahmen über die Höhe der ortsüblichen Mietpreise für vergleichbaren nicht preisgebundenen Wohnraum in Berlin„. (Zitat Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)
Der Mietspiegel ist damit ein wichtiges Instrument um beispielsweise Mieterhöhungen oder Mieterhöhungsforderungen seitens der Vermieter zu überprüfen. Durch den Veröffentlichungs-Turnus von zwei Jahren bleiben Entwicklungen im kurzfristigen Bereich, z.B. in boomenden Wohnlagen, unberücksichtigt.

Auf Basis der Nettokaltmiete pro Quadratmeter je Monat, weist der Mietspiegel, basierend auf repräsentativen Umfragen die Mietdaten von über 8000 Wohnungen aus. Stichtag ist der 1. September.

Im Umgang mit dem Mietspiegel ist einiges zu beachten. Die Zahlen sind kein „Gesetz“ und die Ergebnisse von Abfragen können durch die Hinzunahme von Sondermerkmalen abweichen. Besonders hochwertig ausgestattete Wohnungen können erheblich vom oberen Spannenwert abweichen. Dadurch wird der Situation Sorge getragen, dass vom Vermieter getätigte Investitionen sich in höhere Mieten niederschlagen müssen.

Die rechtlichen Grundlagen des Mietspiegels finden sich in den §§ 556 ff. des BGB.

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