Flughafen-Chef Mehdorn will im Frühjahr 2014 die pannenreiche Berlin-Immobilie stufenweise in Betrieb nehmen.


Der Chef des Berliner Flughafens BER, Hartmut Mehdorn, hat sich vom Aufsichtsrat die Einholung der Genehmigung für den Testbetrieb des Nordflügels des neuen Berliner Flughafen BER bewilligen lassen. Der Nordflügel, der als Wartehalle konzipiert wurde, müsste für den Probebetrieb jedoch zunächst zu einem „echten“ Terminal umgebaut werden. Zudem gilt die Erteilung der Genehmigung durch den zuständigen Landkreis als keineswegs sicher. Kritiker bezweifeln den Nutzen des Vorhabens und monieren die hohen Kosten für den Umbau, die mit etwa 6,5 Millionen Euro angesetzt sind.

Da die aktuelle Baugenehmigung die neue Art der Nutzung nicht vorsieht, müsste bei Umsetzung des Planes, bis zum Februar 2015 ein Rückbau zum usprünglich geplanten Zustand vorgenommen werden, da sonst die aktuelle Baugenehmigung ausläuft. Die Kosten für den Rückbau belaufen sich auf weitere 1,5 Millionen Euro.

Die Teileröffnung des Flughafens sieht Starts und Landungen für 10 Flüge pro Tag vor.

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