Archiv für August, 2015

Mieterverein beklagt zu viele Eigentumswohnungen in Berlin. Initiative sorgt sich um einkommensschwache Haushalte

Der Berliner Mieterverein klagt über zu viele Berlin-Immobilien in Eigentümerhand. Geschäftsführer Reiner Wild hat anlässlich einer vom Mieterverein erstellten Analyse von Wohnungsangeboten beklagt, dass es zunehmend schwieriger werde, eine erschwingliche Mietwohnung in Berlin zu finden. Besonders problematisch, so Wild, sei die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen. So seien im Jahr 2014 11.296 Berliner Mietwohnungen in Eigentum umgewandelt. Dies entspricht einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Spitzenreiter ist jetzt Friedrichshain-Kreuzberg, wo mehr als 21 % aller neuen Umwandlungen stattfänden, wo sich aber gleichzeitig nur 7,8 % des gesamten Berliner Wohnungsbestandes befänden. Die Zahl der Haushalte mit niedrigem Einkommen ist in Kreuzberg hoch, die Kaufkraft liege deutlich unter dem Berliner Durchschnitt, so Wild weiter. Bezirksansässige Mieter mit mittlerem oder niedrigem Einkommen hätten daher Probleme, bei einem Wohnungswechsel in ihrem Bezirk ein passendes Angebot zu finden. Für das Jahr 2015 erwartet der Mieterverein eine Abschwächung bei Umwandlungen von Berlin-Immobilien. Ein Grund ist der vom Senat für sogenannte Milieuschutzgebiete eingeführte Genehmigungsvorbehalt. Dieser setzt eine Genehmigung für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen voraus.

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Berlin ist bei Touristen nach wie vor sehr beliebt

Immer mehr Touristen übernachten in der Hauptstadt. Im ersten Halbjahr 2015 zählten die Berliner Beherbergungsbetriebe insgesamt 5,8 Millionen Gäste, davon 2,2 Millionen aus dem Ausland. Das waren 4,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Die insgesamt 5,8 Millionen Gäste übernachteten 13,8 Millionen mal, ein Plus von 4,8 Prozent. Pro Nacht wurden also im Schnitt rund 38.000 Gästebetten benötigt. Jeder Gast übernachtete durchschnittlich 2,4 Nächte. Stark vertreten waren in diesem Zeitraum, wie bereits in den letzten Jahren, Gäste aus Großbritannien, den USA sowie Italien. Die Gäste dieser drei Länder machten einen Anteil von 26 Prozent aller ausländischen Gäste aus. Einen starken Einbruch sowohl bei den Gästen (–19,5 Prozent) als auch bei den Übernachtungen (–23,7 Prozent) hatte Russland zu verzeichnen, so die Statistiker. Der Trend hält schon länger an und ist nicht allein auf Berlin beschränkt. Grund dürfte nach Meinung von Experten weniger die angespannten politische Lage, sondern eher der Verfall des Rubel sein. Viele Russen können sich den Urlaub in Deutschland schlicht nicht mehr leisten.

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Willkommen zurück. Blog reaktiviert.

Auf Wunsch vieler Leser reaktiviere ich diesen Blog. Willkommen zurück.

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Immobilienmarkt schwächelt im Luxus-Segment: Berlin gegenüber Hamburg und München in dieser Kategorie abgeschlagen

Das Luxus-Segment im Berliner Immobilienmarkt schwächelt nach Ansicht von Experten. Der Hamburger Makler Björn Dahler, dessen Unternehmen alljährlich die Umsatz- und Verkaufszahlen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart auf Basis echter Verkaufspreise auswertet, sieht die Hauptstadt im Vergleich mit Hamburg oder München in dieser Kategorie abgeschlagen. „Luxus“ bedeutet nach Definition Dahlers ein Kaufpreis von mindestens 750.000 Euro für Wohnimmobilien.

Zwar war der Immobilienmarkt der Hauptstadt zuletzt der Shooting Star der Großstädte. Dahler hat allerdings für 2014 mit sinkenden Verkaufszahlen bei Ein- und Zweifamilienhäusern und nur einem kleinen Plus bei den Eigentumswohnungen in Berlin die schwächste Entwicklung unter den Metropolen gemessen – was die Luxus-Immobilien angeht. Allerdings habe Berlin weiterhin „Potential für Jahrzehnte.“

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