Archiv für Januar, 2013

Stadtentwicklungsplan Wohnen: Berlin plant 38.000 Neubau-Wohnungen

25 Projekte bis 2025: Berlin gibt Gas im Wohnungsbau
Auf einer Pressekonferenz (11.1.13) wurde der Öffentlichkeit vorgestellt, wie sich das Land Berlin in den kommenden 12 Jahren im Wohnungsbau engagieren will.

Die Zahlen sind beeindruckend: In 25 Einzelprojekten sollen etwa 38.000 Neubauwohnungen in Berlin entstehen. Die Projekte sind über die gesamte Stadt verteilt.

Das kleinste Vorhaben mit 430 Einheiten befindet sich in der Spreestadt Charlottenburg. Einige der Flächen sind unter Berlins Bürgern umstritten. So auch das Tempelhofer Feld (ehemaliger Flughafen Tempelhof), an dessen Rand der Senat den Bau von 4.700 Wohnungen plant. Der Stadtentwicklungsplan ist bislang ein Entwurf, der sich im Laufe des Abstimmungsverfahrens verändern kann. Daher verzichtet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zurzeit noch auf die Veröffentlichung weiterer Details bezüglich der Flächen und Einzelstandorte. Weitere Informationen finden Sie im Newsbereich von Guthmann & Guthmann Immobilien.

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Kein Flughafen BER in 2012,…2013,…2014,…?

Erneut wird die Flughafen-Eröffnung verschoben. Die Beseitigung von gravierenden Baufehlern, allen voran an der Brandschutzanlage wird erheblich mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bislang bekannt. Die Anlage muss möglicherweise komplett neu konzipiert werden. In die laufende Diskussion um technische Baumängel mischen sich nun auch zunehmend Bedenken, ob der Flughafen BER überhaupt den kapazitativen Anforderungen eines Hauptstadtflughafens genügt. Steigende Passagierzahlen und die zunehmende Beliebtheit Berlins als internationaler Touristen-Hot-Spot begründen diese Bedenken. Der Airport ist auf die Abfertigung von 27 Millionen Passagieren jährlich ausgerichtet. Die bisherigen Flughäfen Schönefeld und Tegel müssen schon jetzt 25 Millionen Passagiere bewältigen. Da bleibt wenig Raum für Wachstum. Und das ist es schließlich, was Berlin sich am sehnlichsten wünscht. Die ersten Vorschläge für eine Erweiterung des Flughafens werden bereits diskutiert. So ist die Rede vom Abriss eine Parkterminals zugunsten eines größeren Flughafens. Radikaler lässt sich der Vorschlag an, schlicht den alten Flughafen Tegel und/oder Schönefeld in Betrieb zu lassen.

Die kontroversen Diskussionen nehmen an Fahrt und Polemik zu. Flugrouten-Gegner freuen sich derweil über die Gelegenheit, die Flugrouten neu zu diskutieren. Rückenwind erfahren sie dabei von der EU, die moniert, bei der Festlegung der Routen sei gegen geltende Natur- und Umwelt-Richtlinien verstoßen worden. Ein Verfahren der EU-Kommission ist nicht ausgeschlossen.

Klar ist eigentlich nur, dass im Augenblick nichts klar ist. Als frühester Starttermin für den Großflughafen fallen die Jahreszeiten 2015, 2016 oder auch später.

Als Konsequenz aus dem Flughafen-Desaster räumte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit bereits das Amt des Vorsitzenden des BER-Aufsichtsrates.
Als neuer Vorsitzende wurde der ehemalige Vize, Mathias Platzeck, bestellt. Auch Flughafen-Chef Rainer Schwarz hat seinen Sessel geräumt.
Abzuwarten bleibt, was das Flughafen-Debakel finanziell für Berlin, Brandenburg und den Bund bedeuten wird.
Wir informieren Sie weiter über die meist diskutierte Berlin-Immobilie.

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Immobilie-Blase in Berlin. Ein Wort kehrt zurück. Zu Recht?

In der Hauptstadt sind die  Quadratmeterpreise für Berlin-Immobilien in 2012 rapide gestiegen.  Neben der Problematik steigender Mieten, über die in den Medien fast täglich berichtet wird, ist fast unbemerkt auch das Wort „Immobilien-Blase“  wieder in den Wortschatz zurückgekehrt.  Ein Preisanstieg bedeutet jedoch nicht automatisch die Gefahr einer Blase.

In Berlin erfreuen sich Immobilien einer steigenden Nachfrage. Damit einhergehend wird das Angebot an Immobilien knapper. Steigende Preise sind die Folge und in diesem Zusammenhang auch normal.

Als problematischer könnte jedoch gewertet werden, dass die schnell steigenden Quadratmeterpreise regulierten Mieten gegenüber stehen. Vermietete Wohnungen lassen sich bei einer anhaltenden Preisentwicklung nicht mehr über die Mieteinnahmen finanzieren. Investoren müssen infolgedessen mehr auf die Wertentwicklung der Immobilie setzen, als auf die Rendite, die das Objekt erwirtschaftet.

Experten messen die Gefahr einer Blase auch am Faktor der Bautätigkeit. Werden in der Erwartung steigender Preise und ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Nachfrage immer mehr Wohnungen gebaut, so ist die Gefahr eines rapiden Preisverfalls durch das in Folge entstehende Überangebot groß.

In Berlin sind die Mieten für bestehende Mietverträge reguliert. Steigende Quadratmeterpreise beim Kauf von Immobilien stoßen daher renditebedingt an eine „natürliche“ Grenze.

Richtiger als von einer drohenden Berliner Immobilienblase zu sprechen wäre also, die Entwicklung in einzelnen Stadtbezirken zu betrachten. Dort, wo die Nachfrage besonders hoch, die Bautätigkeit rege und die Fluktuation (Neuvermietung) stark ist, ist eine Abschwächung der Preisentwicklung wahrscheinlicher als in weniger beliebten Bezirken.

Wenn Sie auf der Suche nach einem wirklich guten Immobilienmakler in Berlin sind, sollten Sie unbedingt auf der Webseite der Guthmann & Guthmann-Immobilien GmbH vorbeischauen.

Das nette und internationale Team ist geradezu perfekt, um Ihre Immobilie zu verkaufen oder eine passende Immobilie für Sie zu finden.

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