Archiv für Juli, 2011

Berlin ist Schlusslicht bei Wohneigentum

Nach einer neuen Studie des IVD (Immobilienverband Deutschland) ist Berlin nach wie vor Schlusslicht bei der Wohneigentumsquote. In gesamtdeutschen Durchschnitt liegt die Quote demnach bei ca. 42%. Im Vergleich dazu liegt Berlin bei etwa 12,5 weit abgeschlagen. Am höchsten ist die Quote in Bremenmit ca. 35 Prozent. In Städten liegt die Quote traditionell niedriger als in den ländlichen Gebieten. Auch im europäischen Vergleich liegt Deutschland eher im hinteren Feld.

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Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer in Deutschland liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 5,00 Prozent. Mit der Föderalismusreform im Jahr 2006 wurde es den Ländern ermöglicht vom grundsätzlichen Steuersatz i.H. von 3,5 % abzuweichen. Den höchsten Steuersatz haben mit 5,0 Prozent die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Neben Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Sachsen-Anhalt, erhebt auch Berlin 4,5 % Steuern auf den Grunderwerb. Aktuell gibt es im Berliner Senat Überlegungen, den Steuersatz weiter anzuheben.

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Berliner Senat dehnt siebenjährige Kündigungsschutzfrist aus

Der Berliner Senat hat die Rechtsverordnung zum siebenjährigen Schutz vor Kündigung bei Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen verlängert und um neue Bezirke erweitert.

Damit kommen im Vergleich zur Verordnung aus dem Jahr 2004 etwa 600.000 Berliner zusätzlich unter den Schutzschirm des Senats. Galt die alte Verordnung noch für rund 1.260.000 Einwohnerinnen, so sind es jetzt etwa 1.880.000 Berliner/innen. Die verlängerte und erweiterte Verordnung gilt für 7 Jahre und umfasst nun die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Pankow, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg.

Laut der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, wurden für Entscheidung die Ergebnisse aus Untersuchungen über die Veränderung der Einwohner-Entwicklung, der aktuellen Wohndauer, der Anzahl von Umwandlung und Wohnungsverkäufen sowie die aktuellen Angebotsmieten herangezogen.

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