Zurück in die 90er? Viele unseriöse Makler in Berlin unterwegs.

Darstellungsdrang, Rolex-Uhren, Porsche und Champagnersausen. Warum drängen derzeit so viele unseriöse Makler auf den Berliner Immobilienmarkt? Die neuen Glücksritter glänzen durch Hochglanz-Webseiten und durch Nicht-Wissen und Pfusch. Die Situation erinnert an die 90er-Jahre, als Yuppie -Makler sich in Scharen auf dem Markt tummelten. die meisten dieser Branchen-Neulinge beschränken sich auch heute auf den Nachweis von Immobilien, statt die Kunden zu beraten, die Immobilie zu prüfen und beide Parteien, Käufer und Verkäufer mit Service und Seriosität abzusichern.
Für eine Branche, die unter genau diesem Ruf leidet, obwohl er in den allermeisten Fällen ungerechtfertigt ist, ist das verhängnisvoll. Die Berliner Immobilienmakler haben sich in den letzten Jahren professionalisiert und stemmen sich gegen Vorurteile, zu Recht.
Die neue Welle unseriöser Jungmakler ist die Kehrseite der Medaille des agilen Berliner Immobilienmarktes.
Deswegen: vertrauen Sie nur Profis und lassen Sie sich nicht einwickeln von Gerede. Verlangen Sie nach Referenzen und bitten Sie die Makler um die Zustimmung, bei Ihren Referenzen auch anrufen zu dürfen.

Keine Kommentare

Bezahlbarer Wohnraum in Deutschland. Das ist das Ziel, dass sich die Bundesregierung gesetzt hat und vor dessen Hintergrund als vorläufiges Ergebnis die Einführung der „Mietpreisbremse“ stand. Hier eine kleine Zusammenfassung der meistgestellten Suchen in google zur Mietpreisbremse.

Google-Frage: mietpreisbremse in berlin ab wann?

Berlin war das erste Bundesland, das die Mietpreisbremse eingeführt hat. Das vom Bundestag und Bundesrat verabschiedete Gesetz zur Mietpreisbremse ist in Berlin am 1. Juni 2015 in Kraft getreten.

Google-Frage: mietpreisbremse berlin mieterhöhung

Die Mietpreisbremse regelt, dass die Miete bei Wiedervermietung von Wohnungen begrenzt wird. Sie darf künftig maximal 10% über der ortsüblichen Miete liegen.

Wenn die Miete einer Wohnung bislang 5,50 Euro pro Quadratmeter beträgt und die ortsübliche Vergleichsmiete bei 6,00 Euro liegt, darf der Vermieter die Miete bis maximal 6,60 Euro erhöhen. Ausnahme: Wenn der Vermieter bereits eine höhere Miete erzielt hat, darf er diese Miete auch künftig verlangen. Eine Mietsenkung ist nicht vorgesehen. Es gilt Bestandsschutz!

Google-Frage: mietpreisbremse berlin umgehen

Diese oft gestellte Frage beantworten wir nicht. Denn die lässt durchaus Spielraum, auf legalem Wege berechtigte Mietverlangen oder Mieterhöhungen durchzusetzen.

Google-Frage: mietpreisbremse berlin neubau

Neubauten, die nach Fertigstellung erstmals genutzt und vermietet werden, sind von der Mietpreisbremse ausgeschlossen, damit diese nicht zur Neubaubremse wird. Allerdings greift ab dem Zeitpunkt der Zweitvermietung dann wieder die Mietpreisbremse. Die Erstvermietung gewinnt durch diese Regelung an Gewicht und wird, entgegen ihrer Absicht, wahrscheinlich zu steigenden Mieten in Neubauten führen.

Google-Frage: mietpreisbremse berlin sanierung

Wohnungen, die umfassenden Sanierungen unterzogen wurden, z.B. in Form des Einbaus von modernen Bädern- und Küchen sind auch von der Regelung ausgenommen. In den FAQ von Guthmann & Guthmann Immobilien finden Sie hierzu weitere Informationen.

Google-Frage: mietpreisbremse berlin wie lange

Die Mietpreisbremse gilt zunächst fünf Jahre.

Google-Frage: mietpreisbremse berlin mietspiegel urteil

Ein Gericht hat den alten Berliner Mietspiegel für ungültig erklärt. Die die unklare Rechtslage wird zu vermehrten Rechtsstreitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern führen, wie die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermitteln ist.

Keine Kommentare

Mieterverein beklagt zu viele Eigentumswohnungen in Berlin. Initiative sorgt sich um einkommensschwache Haushalte

Der Berliner Mieterverein klagt über zu viele Berlin-Immobilien in Eigentümerhand. Geschäftsführer Reiner Wild hat anlässlich einer vom Mieterverein erstellten Analyse von Wohnungsangeboten beklagt, dass es zunehmend schwieriger werde, eine erschwingliche Mietwohnung in Berlin zu finden. Besonders problematisch, so Wild, sei die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen. So seien im Jahr 2014 11.296 Berliner Mietwohnungen in Eigentum umgewandelt. Dies entspricht einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Spitzenreiter ist jetzt Friedrichshain-Kreuzberg, wo mehr als 21 % aller neuen Umwandlungen stattfänden, wo sich aber gleichzeitig nur 7,8 % des gesamten Berliner Wohnungsbestandes befänden. Die Zahl der Haushalte mit niedrigem Einkommen ist in Kreuzberg hoch, die Kaufkraft liege deutlich unter dem Berliner Durchschnitt, so Wild weiter. Bezirksansässige Mieter mit mittlerem oder niedrigem Einkommen hätten daher Probleme, bei einem Wohnungswechsel in ihrem Bezirk ein passendes Angebot zu finden. Für das Jahr 2015 erwartet der Mieterverein eine Abschwächung bei Umwandlungen von Berlin-Immobilien. Ein Grund ist der vom Senat für sogenannte Milieuschutzgebiete eingeführte Genehmigungsvorbehalt. Dieser setzt eine Genehmigung für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen voraus.

Keine Kommentare

Berlin ist bei Touristen nach wie vor sehr beliebt

Immer mehr Touristen übernachten in der Hauptstadt. Im ersten Halbjahr 2015 zählten die Berliner Beherbergungsbetriebe insgesamt 5,8 Millionen Gäste, davon 2,2 Millionen aus dem Ausland. Das waren 4,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Die insgesamt 5,8 Millionen Gäste übernachteten 13,8 Millionen mal, ein Plus von 4,8 Prozent. Pro Nacht wurden also im Schnitt rund 38.000 Gästebetten benötigt. Jeder Gast übernachtete durchschnittlich 2,4 Nächte. Stark vertreten waren in diesem Zeitraum, wie bereits in den letzten Jahren, Gäste aus Großbritannien, den USA sowie Italien. Die Gäste dieser drei Länder machten einen Anteil von 26 Prozent aller ausländischen Gäste aus. Einen starken Einbruch sowohl bei den Gästen (–19,5 Prozent) als auch bei den Übernachtungen (–23,7 Prozent) hatte Russland zu verzeichnen, so die Statistiker. Der Trend hält schon länger an und ist nicht allein auf Berlin beschränkt. Grund dürfte nach Meinung von Experten weniger die angespannten politische Lage, sondern eher der Verfall des Rubel sein. Viele Russen können sich den Urlaub in Deutschland schlicht nicht mehr leisten.

Keine Kommentare

Willkommen zurück. Blog reaktiviert.

Auf Wunsch vieler Leser reaktiviere ich diesen Blog. Willkommen zurück.

Keine Kommentare

Immobilienmarkt schwächelt im Luxus-Segment: Berlin gegenüber Hamburg und München in dieser Kategorie abgeschlagen

Das Luxus-Segment im Berliner Immobilienmarkt schwächelt nach Ansicht von Experten. Der Hamburger Makler Björn Dahler, dessen Unternehmen alljährlich die Umsatz- und Verkaufszahlen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart auf Basis echter Verkaufspreise auswertet, sieht die Hauptstadt im Vergleich mit Hamburg oder München in dieser Kategorie abgeschlagen. „Luxus“ bedeutet nach Definition Dahlers ein Kaufpreis von mindestens 750.000 Euro für Wohnimmobilien.

Zwar war der Immobilienmarkt der Hauptstadt zuletzt der Shooting Star der Großstädte. Dahler hat allerdings für 2014 mit sinkenden Verkaufszahlen bei Ein- und Zweifamilienhäusern und nur einem kleinen Plus bei den Eigentumswohnungen in Berlin die schwächste Entwicklung unter den Metropolen gemessen – was die Luxus-Immobilien angeht. Allerdings habe Berlin weiterhin „Potential für Jahrzehnte.“

Mehr News zum Immobilienmarkt Berlin finden Sie hier.

Keine Kommentare

Berlin calling: No price bubble in sight.

There are two good news in 2013 for Berlin investors. The first one: The German capital is still booming. And nothing seems to stop this trend. The second one: The price increases are decelerating. There is no price bubble in sight.

Berlin has lost its image as European bargain market. The days are over when apartments in the central areas such as Kreuzberg, Friedrichshain and Schöneberg (just a few examples) were sold for prices per square metre  comparable with those for a garage in London or Paris.

For foreign first time investors and even for those who have been working on the local market for a time, the current situation is confusing. How to compare the areas? Where’s hot? Where not? How to judge if an offer is really good or totally overpriced?

Only two or three years ago it was very easy to take a decision. There was just one criterion: The price. Buying for EUR 1.000/sqm or even less meant that nothing could go wrong. The prices could only increase. No matter if one bought a Berlin property in Neukölln or in Charlottenburg.

It is a fact that prices have been raising continously for years now. The farewell party from a „whatever you do – no risk market“ was celebrated in 2012. In 2013 the Berlin real estate market is beginning to grow up. This does not mean that there are no more opportunities for excellent business. On the contrary: Berlin is just starting over.

The challenge:

The real challenge now is not just to find cheap opportunities for a quick re-sale. The real challenge is the professionalism. Business in Berlin became much more complex in the last few years. Investors need a very clear, profound and global view in order to realize good commercial operations.

For small investors this also means to say goodbye to weekend real estate shopping tours. There are still a few agencies organizing this kind of trips in and to Berlin. But would you like to spend thousands of Euros in a booze cruise?

A good and safe investment needs information, professional support, documentation and a feeling for the market. And in the right moment, a quick and firm decision.

Builders or investors groups whose intention is to buy and to develop real estate in Berlin should take into consideration increasing idle times and delays caused by the local building authorities and urban planning. Target group specific products, goal-oriented architecture, a smart material planning and the participation of a local project control are decisive points.

Keine Kommentare

Das Berliner Prinzip

„Hier geht es ums Prinzip“… Der Zettel an der Tür einer Mitarbeiterin im Kreuzberger Stadtplanungsamt definiert wo es lang geht. Oder wo es eben nicht lang geht. Es geht nicht um Sie, den Bürger. Nicht um die Umsetzung einer vielleicht guten Idee. Noch weniger um ein gemeinsames Ziel. Im kleinen oder gar im gesellschaftlichen Rahmen. Nochmal: Es geht es um das Prinzip.  Aber um welches oder um wessen Prinzip, fragen Sie?  Treten Sie ein; wir hören einfach zu…

Sie möchten einen Balkonanbau besprechen? Nana. Eine Remise ausbauen? Oho. Ein Fahrstuhl soll her? Ein zweites Bad? Jetzt aber mal langsam. So geht das doch nicht. Das verstößt gegen dies, gegen das, oder gegen jenes. Das geht nicht, hören Sie immer wieder. Oder, viel, viel schlimmer: Das gefällt MIR nicht. Das unterstütze ich nicht. Das Todesurteil für Ihr Vorhaben.

Warum nicht, fragen Sie. Na, weil es eben nicht geht. Abstandsflächen. Brandschutz. Nachbarzustimmung. Milieuschutz. Erhaltungssatzung. B-Plan. GFZ-Überschreitung. Städtebaulich untragbar. Das geht zumindest sooo nicht. Wie denn dann?

Eine Terrasse zur Schule ausgerichtet? Der schiere Wahnsinn. Denn da hat doch vor 20 Jahren glatt ein Nachbar erfolgreich gegen Kinderlärm geklagt. Das müssen Sie doch gewusst haben, das muss Ihnen doch klar gewesen sein. Das Risiko, unabsehbar, Sie müssen verstehen…

Nein, der Mitarbeiter muss sich nicht über Sie ärgern, über Ihre geradezu kindliche Naivität, über Ihre absurden Wünsche. Denn er besitzt sie ja, die ultimative Waffe gegen den Bürger. Die Zeit. Er bekämpft Sie nicht mit Paragraphen oder Verordnungen. Viel einfacher: mit Verweigerung. Denn ohne seine Unterstützung, das weiß er, werden Sie nicht zum Ziel gelangen. Niemals.

Das beeindruckt Sie nicht? Kein Problem.

Ein Brandschutzgutachten hier, ein Vermessungsplan dort, vielleicht noch eine Verschattungsstudie? Die Liste der Nachforderungen kennt kein Ende.  Und wenn Sie auch noch so viel Zeit haben. Irgendwann ist Ihr kleines Projekt so teuer geworden, dass Sie mit dem gleichen finanziellen Aufwand ein großes Vorhaben hätten realisieren können. Nur eben nicht in Berlin.

Ihre Akte wandert von Abteilung zu Abteilung. Von Tisch zu Tisch. Von Zuständigkeit zu Zuständigkeit. Von einem kranken Kollegen zum nächsten kranken Kollegen. So vergehen Wochen, Monate. Und mit etwas Glück, verdursten Sie auf der Strecke. Aus Ihrem Vorhaben wird dann keines. Oder ein ganz anderes. Nämlich das des Mitarbeiters im Stadtplanungsamt, im Milieuschutz, oder wo auch immer. Meistens kleiner, mittelmäßiger, fast immer unzeitgemäß.

Mission erfüllt, Veränderung verhindert. Ein Schelm wer an was Böses denkt…

Sie möchten das nicht einfach hinnehmen? Bravo! Nur Mut: Erinnern Sie den Mitarbeiter daran, was ein Senator, ein Regierender, ein Bezirksbürgermeister (unwahrscheinlich) letztens in die Kameras gesagt hat: „Berlin braucht Wohnungen“, Berlin braucht eine schlankere Verwaltung“, „Berlin braucht dies“, „Berlin braucht das“.

Was niemand sagt, ist: Berlin braucht bürgernahe Ämter. Berlin braucht mehr Mitarbeiter, die mitarbeiten, nicht gegenarbeiten. Berlin braucht Kreativität, Flexibilität. Ja, Berlin braucht auch bezahlbaren Wohnraum, braucht mehr Wohnungen. Aber Berlin braucht keine Betonköpfe. Weder in der Politik, noch in der Verwaltung; sie verhindern tagsüber erfolgreich die Entwicklung unserer Stadt. Im Kleinen und im  Großen.

Nach Feierabend gehen auch Betonköpfe nach Hause.

Und genießen ihren Balkon…

Ein Beitrag von Peter Guthmann, Geschäftsführer der Guthmann & Guthmann Immobilien GmbH, einer Berliner Immobilien Agentur.

Keine Kommentare

Airport CEO Mehdorn wants to partially start operations in BER airport

The supervisory board of the Berlin airport BER has approved CEO Hartmut Mehdorn to obtain for the authorities approval to begin with the test operation of the north wing of Berlin’s new airport. The north wing, which was actually designed as a waiting room, would have to be transformed into a „real“ terminal for the go live. Critical voices question the cost-benefit-ratio. Hartmut Mehdorn plans to start with ten flights per day. The costs for the terminal transformation are estimated at 6.5 million euros. Another 1,5 millions would be necessary to remove the works when the pre test is finished.

Keine Kommentare

Flughafen-Chef Mehdorn will im Frühjahr 2014 die pannenreiche Berlin-Immobilie stufenweise in Betrieb nehmen.

Der Chef des Berliner Flughafens BER, Hartmut Mehdorn, hat sich vom Aufsichtsrat die Einholung der Genehmigung für den Testbetrieb des Nordflügels des neuen Berliner Flughafen BER bewilligen lassen. Der Nordflügel, der als Wartehalle konzipiert wurde, müsste für den Probebetrieb jedoch zunächst zu einem „echten“ Terminal umgebaut werden. Zudem gilt die Erteilung der Genehmigung durch den zuständigen Landkreis als keineswegs sicher. Kritiker bezweifeln den Nutzen des Vorhabens und monieren die hohen Kosten für den Umbau, die mit etwa 6,5 Millionen Euro angesetzt sind.

Da die aktuelle Baugenehmigung die neue Art der Nutzung nicht vorsieht, müsste bei Umsetzung des Planes, bis zum Februar 2015 ein Rückbau zum usprünglich geplanten Zustand vorgenommen werden, da sonst die aktuelle Baugenehmigung ausläuft. Die Kosten für den Rückbau belaufen sich auf weitere 1,5 Millionen Euro.

Die Teileröffnung des Flughafens sieht Starts und Landungen für 10 Flüge pro Tag vor.

Keine Kommentare